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Ausrichtung der Einzelmeisterschaften / Frauen-Einzelmeisterschaften 2018

Die Einzelmeisterschaften des SBNRW werden nach der Neufassung der ASpO/SpOF als Bestandteil eines offenen Turniers ausgetragen. Ausrichter offener Turniere des Jahres 2018, die Interesse an der Einbeziehung der NRW-Einzelmeisterschaften bzw. NRW Einzelmeisterschaften der Frauen in ihr Turnier haben, werden gebeten, ihre Bewerbung (formlos per Email) bis zum 31.07.2018 an einen der beiden Spielleiter des SBNRW (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu richten. Die Rahmenbedingungen sind in der Allgemeinen Spielordnung (ASpO) bzw. in der Spielordnung der Frauen (SpOF) festgelegt.
Auszug ASpO bzw. SpOF:

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Zum Kaffee in der Staatskanzlei

Schach für Kids und eine Schachpartie

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, lud zum Kaffee und Ralf Schreiber, seit 50 Jahren ununterbrochen ehrenamtlich aktiv im Schachsport, Ralf Niederhäuser, Präsident des SB NRW und die Initiatoren FSR Jürgen Wischumerski und RSR Heike Wöst kamen.
Frau Milz zeigte sich dabei sehr interessiert am langjährigen Engagement von Ralf Schreiber, der vom Jugendsprecher seines Vereins bis zum Breitensportreferenten des DSB in seiner langjährigen ehrenamtlichen „Karriere“ schon so manches Amt innehatte.
Spannend wurde es, als er über sein Projekt „Schach für Kids“ berichtete, das er vor 12 Jahren ins Leben gerufen hat. Schach als pädagogisches Mittel schon ab der Vorschule und in Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Senioreneinrichtungen wurde lebhaft diskutiert.
Frau Milz bedauerte, dass sie auf Grund ihrer zahlreichen Aufgaben nur noch wenig Zeit für Schach hat. Es kam also, wie es kommen musste. Zum Ende des Termins spielte sie gegen Ralf Schreiber eine Partie, die Frau Staatssekretärin für sich entscheiden konnte.
Quelle: Pressestelle von www.schach-fuer-Kids.de

Luisa Bashylina wird Deutsche Meisterin

Carmen Voicu-Jagodzinsky - Nach dem medaillenlosen Jahr 2017 konnte der Schachbund NRW bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Jugend in Willingen in diesem Jahr eine Gold- und eine Bronzemedaille feiern. Luisa Bashylina gewann in der Altersklasse U12w die Goldmedaille mit 9,5/11.

Damit fügte sie ihren beiden Goldmedaillen der DVM U14w, die sie mit der SG Solingen 2016 und 2017 gewinnen konnte, einen weiteren Triumph hinzu.

Luisa, die neben dem Training zuhause und im Verein auch am Stützpunkt in Düsseldorf und bei den Zentrumsstützpunktlehrgängen an der Sportschule des Landessportbundes in Hachen Trainingsmöglichkeiten des Schachbundes NRW nutzt, setzte sich souverän durch. Zur Belohnung wurde sie von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler auch für die Mannschaftseuropameisterschaften U12 in die Nationalmannschaft berufen.

NRW-Kaderspielerin Kathrin Sewald, die am Landesleistungsstützpunkt Niederkassel trainiert, konnte in ihrem letzten Jugendjahr die Bronzemedaille der Altersklasse U18w von Europameisterin Elisabeth Pähtz in Empfang nehmen.

Von den weiteren guten Ergebnissen sollen hier die vierten Plätze von Ruben Gideon Köllner (U14, Stützpunkt Hemer), Michelle Trunz (U10w, Niederkassel) der fünfte Platz von Sara Baltic (U12w, Aachen) und der sechste Platz von Eva Rudolph (U14w, Düsseldorf) erwähnt werden.

Neben Luisa Bashylina, Kathrin Sewald und Ruben Köllner ist auch Tamila Trunz (zweitbeste U8-Spielerin in der U10w) berechtigt, an der Jugend-EM oder WM teilzunehmen.

Foto von A. Jagodzinsky 

Das Spiel der Könige in der KÖ Galerie

Faszination Schach - Schachtage vom 25.06.-30.06.2018

Bereits über 28.000 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisprogramm zu rocken. Oberbürgermeister Thomas Geisel hat die Schirmherrschaft übernommen und schreibt in seinem Grußwort:
„Die Schulinitiative „Faszination Schach“, die vom 25.06.-30.06.2018 in der Düsseldorfer KÖ Galerie gastiert, bietet eine großartige Gelegenheit, in diese faszinierende Welt einzutauchen. Interessierte Mädchen und Jungen können die Regeln des Schachspiels kennenlernen, es einfach mal ausprobieren, und sie haben die Möglichkeit, bei einem „Showact“ echten Meistern ihres Faches „über die Schulter“ zu schauen.
Dass es der Initiative Grundschulschach gelungen ist, im Laufe der Zeit mehr als 28.000 Kinder an das Schachspiel heranzuführen, finde ich großartig. Denn vorausschauendes, strategisches Denken und Konzentrationsfähigkeit zu schulen, kann in allen Bereichen des Lebens nützlich sein und wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich bei vielen Gelegenheiten zugutekommen. Sehr gern habe ich daher die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen und danke in dieser Funktion auch der KÖ Galerie dafür, dass sie dem Schachspiel einige Tage lang eine öffentliche Bühne bereitet.
Ich wünsche allen Grundschülerinnen und Grundschülern viel Freude dabei, diese ihnen noch unbekannte, aber ungeheuer spannende Freizeitbeschäftigung zu entdecken. Allen anderen Interessierten wünsche ich tolle Eindrücke und hoffe, dass auch viele diese Aktionstage zum Simultanspiel, Blindspiel oder Konditionsschach nutzen.“

Hier finden Sie das detaillierte Programm zu den Schachtagen in der KÖ Galerie Düsseldorf.

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Mannschaftsblitzen in Solingen mit Spitzenbesetzungen

Frank Neumann - Leider kein "Outdoor-Turnier" wird sich so mancher Teilnehmer angesichts von Temperaturen über 30 Grad im Turniersaal gedacht haben. Die Begrüßung erfolgte durch den ersten Vorsitzenden der SG Solingen, Oliver Kniest und DSB-Präsident Ullrich Krause. Dieser erinnerte in seiner Rede auch an den kürzlich leider verstorbenen Herbert Scheidt und würdigte dessen Verdienste. Anschließend startete das hochklassig besetzte Turnier, gespickt mit namhaften Großmeistern und Deutschlands wohl derzeit aussichtsreichsten Talent, Vincent Keymer, der für die SG Deizisau an den Start ging.

Foto vl. Oliver Kniest (SG Solingen), Ulrich Krause (DSB-Präsident), Ralf Chadt-Rausch (SBNRW-Vizepräsident)

Ergebnisliste des Turniers
Schachticke - Bericht des Ausrichters

Fotos v. Frank Neumann

Düsseldorfer Schachklub (DSK) hat es geschafft - Bundesliga

Frank Neumann - Der Düsseldorfer Schachklub (DSK) hat es geschafft - ab der Saison 2018/19 spielt man in der Landeshauptstadt Bundesliga. Dazu gratuliert der Schachbund NRW herzlich. Wir konnten mit dem Vorsitzenden, Jan Werner, ein kurzes Interview führen. Der DSK verstärkt damit die vorhandene "NRW-Fraktion", die mit den langjährigen Bundesligisten SG Solingen, SV  Mülheim-Nord und DJK Aachen bereits einige Erfolge aufweisen kann.
 
1. Herr Werner, wie groß ist die Freude und die Euphorie, Schachbundesliga spielen zu können?
Sehr groß - wir haben sehr viel positives Feedback erhalten. Gerade über die Kanäle der Social Media kamen Zuspruch und spontane Angebote, bei den bevorstehenden Aufgaben mitzuhelfen. Es ist eine Eigendynamik spürbar, die längst die Skepsis der letzten Saison, wo der Aufstieg zum Greifen nah war, verdrängt hat.
 
2. Wie schätzen Sie die Wirkung für Ihren Verein und das Umfeld in der Landeshauptstadt ein?
Es ist ersichtlich, dass der Aufstieg das Ansehen des DSK deutlich gesteigert hat. Dies betrifft zunächst natürlich die Schachszene, erste Presseberichte haben uns aber auch in Düsseldorf deutlich wahrnehmbarer erscheinen lassen. Erste Gespräche mit der Stadt sind positiv verlaufen und wir planen bereits gemeinsame Aktionen. Für mich persönlich habe ich die Hoffnung, eine möglichst breite Schicht als Publikum neu zu gewinnen. Gelingt das, wäre es meiner Ansicht nach positiv für die Schachvereine in Düsseldorf und im ganzen Land NRW.

3. Was bleibt und was wird sich durch den Aufstieg verändern?
Der DSK hat ein sehr aktives Vereinsleben - die erste Mannschaft war darin grösstenteils schon bisher eingebunden. Diese Identifikation will ich ausbauen. Denn es muss das Ziel für mich als Vereinsvorsitzenden sein, dass alle Mitglieder hinter der ersten Mannschaft stehen.
Spielerisch sind Verstärkungen geplant. Der "Düsseldorfer Kern" soll nach Möglichkeit erhalten bleiben. Das ist letztendlich natürlich eine Frage des Budgets. Daran arbeiten wir. Für das Vereinsleben entsteht
durch die Teilnahme an der Schachbundesliga ein gesteigertes Selbstbewusstsein und für alle Mitglieder hoffentlich eine hohe Motivation.
Immerhin war der DSK 1955 und 1960 schon mal Deutscher Mannschaftsmeister (damals unter dem Namen des Vorgängervereins SG Rochade Düsseldorf) - an diese erfolgreiche Zeit wollen wir nun anknüpfen.

Foto: Jan Werner

Herbert Scheidt (1945–2018)

 Herbert Scheidt ist am 20. Mai 2018 im Alter von 73 Jahren verstorben.

Herbert war seit 1960 Mitglied der Schachgesellschaft Solingen und hat über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg das Vereinsleben, die Solinger ebenso wie die nationale Schachszene mit seinem Engagement geprägt. Dafür wurde er im Jahre 2016 sowohl vom Deutschen Schachbund wie auch dem Schachbund NRW für sein Lebenswerk geehrt.

Unser Mitgefühl gilt der Familie.

Quelle: www.schachgesellschaft.de/2018/05/20/herbert-scheidt-1945-2018/