Der Präsident Ralf Niederhäuser informiert

Erstellt: Montag, 20. August 2018 10:10
Veröffentlicht von Chadt-Rausch
Kategorie: Uncategorised
Zugriffe: 6787

Sehr geehrte Schachfreunde/innen,
Ist es mehr als ein Sturm im Wasserglas?

Dem ehrenamtlich agierenden Turnierorganisator, Dr. Dirk Jordans wird vom Deutschen-Schachbund vorgeworfen, dass er im Rahmen  von Turnierveranstaltungen wie z. B.  der „Deutschen- Schach- Amateur-Meisterschaft“  für Übernachtungen von den jeweiligen Hotels versteckte Provisionen erhalten zu haben. Die Gelder sind nach seiner Angabe als Spenden an einen Verein weiter geleitet worden.

Der DSB musste rasch handeln und wird auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Dirk Jordans verzichten. Darüber hinaus werden rechtliche Schritte gegen ihn geprüft.

Was passiert nunmehr mit der DASM?

In der Telefonkonferenz (siehe Protokoll) haben der Bayerische Schachbund und der SB NRW kurzfristig mit dem DSB über das Thema gesprochen. Klar ist, dass das erfolgreiche Turnier DASM weiter geführt wird.

Erläuterung:
AKLV heißt Arbeitskreis der Landesvertreter. Der AK setzt sich zusammen  aus allen Präsidenten der Schach-Bünde/-Verbände aus dem jeweiligen Bundesland, zuzüglich den Vorsitzenden des Bundes der Fernschachfreunde, der Schwalbe und des Deutschen Blinden und Sehbehindertenschachbundes.

Das Gremium trifft sich vor Hauptausschüssen und Kongressen des DSB zwecks Abstimmung der anstehenden Tagesordnungspunkte.

Mit freundlichem Gruß, Ralf Niederhäuser.

Ergebnisprotokoll der Telefonkonferenz:
am 13.08.2018 fand eine Telefonkonferenz statt, an der  DSB Präsident Ullrich Krause,  DSB Vizepräsident Sport,  Klaus Deventer,  Ralf Niederhäuser (Präsident Schachbund NRW) und Peter Eberl (AKLV-Sprecher und Präsident des Bayerischen Schachbundes) teilnahmen.
Gesprächsthema waren die Vorgänge im Zusammenhang mit der DSAM.


Ullrich Krause und Klaus Deventer berichteten in der ca. 1 1/2-stündigen Konferenz über die bisherigen Recherchen des DSB und deren Ergebnisse und diskutierten dann mit den Unterzeichnern über das
weitere Vorgehen. Außerdem wurde die zukünftige Gestaltung der DSAM besprochen.
Ullrich Krause hat zwischenzeitlich die Mitglieder des Hauptausschusses über den Zwischenstand informiert. Der Wunsch der AKLV-Mitglieder über eine noch ausführlichere Information wurde angesprochen. Allerdings ist
auf das laufende "Verfahren" Rücksicht zu nehmen.
Der DSB wird seine Schritte einschließlich Zwischenschritte dem AKLV, soweit möglich, schnellstmöglich mitteilen.
Die Unterzeichner bitten die Schachfreunde/innen, dem DSB-Präsidium  weiter das bisher entgegengebrachte Vertrauen zu schenken und von Mutmaßungen, Theorien und Verurteilungen  von ehrenamtlich Handelnden abzusehen.
Allerdings ist auch anzumerken, dass von einer Ausnahme abgesehen, die LV-Präsidenten sich sehr besonnen verhalten haben. Veröffentlichungen in öffentlichen Foren, in denen die Arbeit des jetzigen Präsidiums in
Frage gestellt wird, schaden nicht nur dem aktuellen DSB-Präsidium, sondern auch den Vorgängern und vor allem dem Ansehen des Deutschen Schachbundes (das sind wir alle!) insgesamt.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Eberl (AKLV Sprecher und Präsident des Bayerischen Schachbundes), Ralf Niederhäuser   (Präsident SB NRW)