159 Teilnehmer beim NRW-Cup 2015 – Heike Vogel und Mikhail Zaitsev sind Schnellschachmeister 2015 des Schachbundes Nordrhein-Westfalen

Erstellt am Montag, 24. August 2015 20:23
Veröffentlicht von Chadt-Rausch

Sehr zufrieden waren nicht nur der Schachverein Erkenschwick sondern auch der Schachbund Nordrhein-Westfalen mit dem NRW-Cup 2015, der am Sonntag in der Stadthalle Oer-Erkenschwick ausgetragen wurde.  Die hervorragenden Spielbedingungen und das gelungene Catering sorgten dafür, dass in jeder der acht Leistungsgruppen bis zum Ende gekämpft wurde bevor die  Sieger feststanden. Obwohl der NRW-Cup als „Breitensport“-Veranstaltung angelegt ist – die Gruppen werden nach Spielstärke eingeteilt, sodass immer nur gleichstarke Spieler aufeinandertreffen – wurde gleichzeitig in der A-Gruppe und der Frauengruppe der Schnellschachmeister Nordrhein-Westfalens ermittelt. Bei den Frauen setzte sich die Favoritin Heike Vogel klar durch, bei den Herren gewann Mikhail Zaitsev ebenso deutlich. (Endstände)

Der Charakter der Breitensportveranstaltung wird dadurch deutlich, dass in allen acht Gruppen jeweils identisch fünf Geldpreise ausgelobt und verteilt wurden.
Als Ausrichter stellte der Schachverein Erkenschwick gleichzeitig das größte Teilnehmerkontingent. Der Nachwuchs des Vereins nutze die Chance Turniererfahrung zu sammeln. Mit den erzielten Ergebnissen kann der Verein auch sehr zufrieden sein. Marius Pawlak gewann die Gruppe F mit einem halben Punkt Vorsprung. Ein Erfolg mit er selbst am wenigsten gerechnet hatte, da er doch nominell der schwächste Spieler seiner Gruppe war. Einen weiteren Preis konnte Maximilian Funke in der Gruppe G mit dem erreichten fünften Platz gewinnen. Knapp verpasst hat den Mustafa Aydogan, der auch 5 Punkte in der Gruppe G erzielt hat.
Überrascht zeigte sich der Neuzugang der ersten Mannschaft Alexander Langers, der mit erzielten 4 Punkten in der Gruppe A weit über seiner Erwartung lag. Auch das Abschneiden von Angelika Schulz, die in der Frauen-Gruppe auf 2,5 Punkte kam, war so nicht zu erwarten.
Da in den gleichstark besetzten Gruppen jede Partie bis zum Ende ausgekämpft wurde, nutzten die Teilnehmer ihre Bedenkzeit von 25 Minuten plus 10 Sekunden Bonus pro Zug reichlich aus. Das führte dazu, dass erst gegen 20.30 Uhr die letzte Siegerehrung durchgeführt werden konnte. Der Schachbund Nordrhein-Westfalen wird daher für das Turnier im nächsten Jahr am 19. Juni die Bedenkzeitregelung flexibler gestalten. So kann erreicht werden, dass das Turnierende in den einzelnen Gruppen näher beieinander liegt.

Endstände