Mannschaftsblitzen in Solingen mit Spitzenbesetzungen

Erstellt: Sonntag, 27. Mai 2018 02:39
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Frank Neumann - Leider kein "Outdoor-Turnier" wird sich so mancher Teilnehmer angesichts von Temperaturen über 30 Grad im Turniersaal gedacht haben. Die Begrüßung erfolgte durch den ersten Vorsitzenden der SG Solingen, Oliver Kniest und DSB-Präsident Ullrich Krause. Dieser erinnerte in seiner Rede auch an den kürzlich leider verstorbenen Herbert Scheidt und würdigte dessen Verdienste. Anschließend startete das hochklassig besetzte Turnier, gespickt mit namhaften Großmeistern und Deutschlands wohl derzeit aussichtsreichsten Talent, Vincent Keymer, der für die SG Deizisau an den Start ging.

Foto vl. Oliver Kniest (SG Solingen), Ulrich Krause (DSB-Präsident), Ralf Chadt-Rausch (SBNRW-Vizepräsident)

Ergebnisliste des Turniers
Schachticke - Bericht des Ausrichters

Fotos v. Frank Neumann

Düsseldorfer Schachklub (DSK) hat es geschafft - Bundesliga

Erstellt: Donnerstag, 24. Mai 2018 17:41
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Frank Neumann - Der Düsseldorfer Schachklub (DSK) hat es geschafft - ab der Saison 2018/19 spielt man in der Landeshauptstadt Bundesliga. Dazu gratuliert der Schachbund NRW herzlich. Wir konnten mit dem Vorsitzenden, Jan Werner, ein kurzes Interview führen. Der DSK verstärkt damit die vorhandene "NRW-Fraktion", die mit den langjährigen Bundesligisten SG Solingen, SV  Mülheim-Nord und DJK Aachen bereits einige Erfolge aufweisen kann.
 
1. Herr Werner, wie groß ist die Freude und die Euphorie, Schachbundesliga spielen zu können?
Sehr groß - wir haben sehr viel positives Feedback erhalten. Gerade über die Kanäle der Social Media kamen Zuspruch und spontane Angebote, bei den bevorstehenden Aufgaben mitzuhelfen. Es ist eine Eigendynamik spürbar, die längst die Skepsis der letzten Saison, wo der Aufstieg zum Greifen nah war, verdrängt hat.
 
2. Wie schätzen Sie die Wirkung für Ihren Verein und das Umfeld in der Landeshauptstadt ein?
Es ist ersichtlich, dass der Aufstieg das Ansehen des DSK deutlich gesteigert hat. Dies betrifft zunächst natürlich die Schachszene, erste Presseberichte haben uns aber auch in Düsseldorf deutlich wahrnehmbarer erscheinen lassen. Erste Gespräche mit der Stadt sind positiv verlaufen und wir planen bereits gemeinsame Aktionen. Für mich persönlich habe ich die Hoffnung, eine möglichst breite Schicht als Publikum neu zu gewinnen. Gelingt das, wäre es meiner Ansicht nach positiv für die Schachvereine in Düsseldorf und im ganzen Land NRW.

3. Was bleibt und was wird sich durch den Aufstieg verändern?
Der DSK hat ein sehr aktives Vereinsleben - die erste Mannschaft war darin grösstenteils schon bisher eingebunden. Diese Identifikation will ich ausbauen. Denn es muss das Ziel für mich als Vereinsvorsitzenden sein, dass alle Mitglieder hinter der ersten Mannschaft stehen.
Spielerisch sind Verstärkungen geplant. Der "Düsseldorfer Kern" soll nach Möglichkeit erhalten bleiben. Das ist letztendlich natürlich eine Frage des Budgets. Daran arbeiten wir. Für das Vereinsleben entsteht
durch die Teilnahme an der Schachbundesliga ein gesteigertes Selbstbewusstsein und für alle Mitglieder hoffentlich eine hohe Motivation.
Immerhin war der DSK 1955 und 1960 schon mal Deutscher Mannschaftsmeister (damals unter dem Namen des Vorgängervereins SG Rochade Düsseldorf) - an diese erfolgreiche Zeit wollen wir nun anknüpfen.

Foto: Jan Werner

Herbert Scheidt (1945–2018)

Erstellt: Sonntag, 20. Mai 2018 18:00
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 Herbert Scheidt ist am 20. Mai 2018 im Alter von 73 Jahren verstorben.

Herbert war seit 1960 Mitglied der Schachgesellschaft Solingen und hat über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg das Vereinsleben, die Solinger ebenso wie die nationale Schachszene mit seinem Engagement geprägt. Dafür wurde er im Jahre 2016 sowohl vom Deutschen Schachbund wie auch dem Schachbund NRW für sein Lebenswerk geehrt.

Unser Mitgefühl gilt der Familie.

Quelle: www.schachgesellschaft.de/2018/05/20/herbert-scheidt-1945-2018/

Sparkassen Chess-Meeting 2018 in Dortmund

Erstellt: Samstag, 05. Mai 2018 18:51
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Auslosung erfolgt – TOP-Turnier in NRW startet am 14.07.2018

Frank Neumann - Mit fünf Spielern aus den TOP 30 der aktuellen FIDE-Rangliste, zwei Nationalspielern und dem aktuellen Sieger des AEROFLOT-Open ist es Turnierdirektor Stefan Koth und Organisator Gerd Kolbe einmal mehr gelungen, ein Weltklassefeld zu verpflichten. Hier das Teilnehmerfeld:
Wladimir Kramnik (Russland)
Anish Giri (Niederlande)
Ian Nepomniachtchi (Russland)
Radoslaw Wojtaszek (Polen)
Jan-Krzystof Duda (Polen)
Vladislav Kovalev (Weißrussland)
Liviu-Dieter Nisipeanu (Deutschland)
Georg Meier (Deutschland)
Bei der Auslosung bezeichnete Bürgermeisterin Birgit Jörder das Turnier als „Weltklasseveranstaltung“ und betonte das außergewöhnliche Engagement des Hauptsponsors Sparkasse Dortmund. In Anerkennung der besonderen Verdienste der Sparkasse wird deren Vertretern in diesem Jahr der „Salomon-Elkan-Preis“ verliehen. „Mit dem intelligenten und königlichen Spiel Schach wird das Image Dortmunds international verbessert und mit unserem vielfältigen Einsatz für Schach-AGs an Grundschulen eine für Deutschland so gut wie einmalige Situation rund um das Thema Schach geschaffen“, so Klaus Steenweg, Bereichsleiter der Sparkasse.
2018 wird zudem unter dem Motto „Schach ist Kunst“ die bekannte Künstlerin Christiane Köhne gemeinsam mit der Dortmunder Kunstszene das Turnier flankieren.

Bild (v.r.n.l.) Überschrift: Torte für 35 Jahre Engagement der Sparkasse
Klaus Steenweg, Sparkasse Dortmund, Christiane Köhne, Künstlerin, Birgit Jörder, Bürgermeisterin, Stefan Koth, Turnierdirektor

Bundeskongress Schachbund Nordrhein-Westfalen

Erstellt: Dienstag, 17. April 2018 12:22
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Ehrennadel für Güven Manay und Wolfgang Reker Frank Neumannn - Außergewöhnliches Engagement für ein gesellschaftlich wichtiges Thema – dafür steht Güven Manay, ein echter „Macher“ in Sachen Schach. Der langjährige Vorsitzende des in Köln beheimateten Schachvereins Satranc Club 2000 (satranc2000.de) wurde anlässlich des Bundeskongresses des Schachbundes Nordrhein-Westfalen (schach-nrw.de) in Oer-Erkenschwick geehrt. Präsident Ralf Niederhäuser verlieh die Ehrennadel, die Personen vorbehalten ist, die sich „in besonderem Maße um den Schachsport verdient“ gemacht haben.
Eine wichtige Wertschätzung erhielt das Engagement vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Der dort für Integration zuständige Abteilungsleiter, Herr Professor Aladin El-Mafaalani sendete ein Grußwort, das Präsident Ralf Niederhäuser verlas. El-Mafaalani sieht dabei Schach, als eines der „geistreichsten Brettspiele“ mit seinem erzieherischen Wert als wichtige Grundlage für den Zusammenhalt in NRW.
Eine weitere Ehrennadel erhielt Wolfgang Reker vom Verein Königsspringer Lemgo (schach-lemgo.de). Er ist seit nunmehr 50 Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen als Schachfunktionär für den Denksport engagiert. Inzwischen ist er sehr aktiver Seniorenreferent des Schachverbandes Ostwestfalen-Lippe.
In der weiteren Tagesordnung wurden von den Delegierten wichtige Änderungen der Spielordnung besprochen und das Präsidium für die Haushalte und die Jahresrechnungen entlastet.
Ralf Niederhäuser dankte zum Ausklang seinen Präsidiumsmitgliedern und den Vertretern der Schachbezirke für die konstruktive Diskussion. Natürlich versäumte er nicht, nochmals auf das z.Zt. laufende „Lasker-Jahr“ aufmerksam zu machen. Der Geburtstag von Deutschlands erstem und bislang einzigem Schachweltmeister jährt sich 2018 zum 150. Mal. Damit sind zahlreiche Aktivitäten in den Vereinen verbunden.
Oer-Erkenschwick, 15.04.2018

Foto oben - Ralf Niederhäuser u. Güven Manay
Foto unten - Ralf Niederhäuser u. Wolfgang Reker