René Adiyaman (SV Welper 1922) neuer deutscher Blindenschach-Meister

Erstellt: Montag, 05. Juni 2017 07:40
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Frank Hoppe - In Knüllwald fand vom 24. bis 31. Mai im Hotel Sonneck unter der Leitung von Fritz-Günter Obert die 36. Deutsche Einzelmeisterschaft des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes (DBSB) statt. Der erste Tag diente der Anreise der 15 Teilnehmer. Leider nicht darunter war Titelverteidiger Mirko Eichstadt (19) vom USV Potsdam. Von den beiden favorisierten Spielern konnte René Adiyaman am Ende die Goldmedaille gewinnen, während Thorsten Mueller Bronze blieb. Zwischen beide drängte sich noch Dieter Riegler.

Porträt von René Adiyaman bei der DSJ

Quelle: http://www.schachbund.de/news/rene-adiyaman-neuer-blindenschach-meister.html 

Kongress des Deutschen Schachbundes in Linstow am 26./27./28. Mai 2017

Erstellt: Montag, 29. Mai 2017 07:48
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An dem Kongress nahmen als stimmberechtigte Mitglieder des SB NRW Ralf Niederhäuser, Olaf Winterwerb, Frank Strozewski und Dr. Johannes Baier teil. Zeitweise nicht stimmberechtigt waren die Mitglieder des DSB aus NRW, Ralf Chadt-Rausch und Andreas Jagodzinsky.
Wichtigster Top war die Wahl des DSB-Präsidenten. Es stellten sich der Herbert  Bastian (Wiederwahl) und Ulrich Krause (Präsident SB Schleswig Holstein) zur Wahl. Beide sind dem SB NRW bekannt. H. Bastian hatte an dem kürzlich durchgeführten SB-NRW Kongress teilgenommen. U. Krause hatte sich dem Präsidium des SB NRW vorgestellt.
Dass die Wahl  - für wen auch immer - knapp ausgehen würde zeigte sich schon im Vorfeld. Der erste Wahlgang brachte keine Entscheidung. Für den 2. Wahlgang stellte sich H. Bastian nicht mehr zur Verfügung. Er trat quasi zurück. Gewählt wurde demnach ohne Gegenkandidaten Ulrich Krause.
An dieser Stelle bedankt sich der SB NRW bei H. Bastian herzlich für sein beispielhaftes Engagement im Schachsport und für unsere produktive Zusammenarbeit.
Krause hatte sein Wahlprogramm schon dem SB vorgestellt und versprach aktuell dies auch so umzusetzen. Ein Schwerpunkt wird eine verstärkte Förderung des Schulschachs werden. Unterstützt wird er von dem erstmalig gewählten Vizepräsidenten Verbandsentwicklung, Walter Rädler. W. Rädler hat die Schulschachkongresse ins Leben gerufen, ist Vorsitzender der Schulschachstiftung e.V. und dem Schulschach sehr verbunden. Der neue Präsident und der neue Vizepräsident wollen mit sicherem Gespür den Schwerpunkt auf die Förderung schon im Kindergarten sowie an Schulen nachdrücklich fortsetzen. Darin liegt die Zukunft des Schachsportes. Das ist voll im ganz im Sinne des SB NRW.
Die Schachfreunde aus NRW werden den Weg des DSB absolut mitgehen und  Ulrich Krause positiv begleiten.

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Ergebnisdienst, Vereinsportal u. DWZ-Abfrage seit rund 24 Stunden gestört

Erstellt: Montag, 30. November -0001 00:00
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Seit fast 24 Stunden ist eine Verbindung zum Server mit der Datenbank auf svw.info nicht mehr möglich. Die Techniker von Strato, bei denen der Schachverband Württemberg seine Domain hostet, werden sicherlich schon fieberhaft an einer Problembehebung arbeiten.

Nachtrag 21.05.2017 (DSB)
Von dem inzwischen drei Tage dauernden Ausfall von svw.info ist nicht nur die Website des Schachverbandes Württemberg und der von verschiedenen Landesverbänden verwendete Ergebnisdienst (neben Württemberg u.a. auch Hessen, NRW, Sachsen) betroffen, sondern auch Dienste wie DeWIS und MIVIS, die vom DSB genutzt werden. Durch die ins Leere laufenden DWZ-Abfragen kann der DSB-Server selbst u.U. beeinträchtigt werden. 

Schachbund NRW in Billerbeck - Erfolgreicher Kongreß und Arbeitstagung

Erstellt: Donnerstag, 11. Mai 2017 08:26
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Frank Neumann - Alle zwei Jahre lädt der Schachbund NRW seine Bezirksvertreter zur Arbeitstagung im Vorfeld des Kongresses. Letzterer stand diesmal ganz im Zeichen der Präsidiumswahlen, die zu keiner Überraschung führten und u.a. Ralf Niederhäuser für weitere zwei Jahre im Amt bestätigten (ausführlicher Kongressbericht folgt).
Die Arbeitstagung im Vorfeld behandelte Perspektivthemen für die Vereine. Frank Neumann, Geschäftsführer der Deutscher Schachbund Wirtschaftsdienst GmbH, kurz WD GmbH, referierte zum Thema Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Die anschauliche Präsentation lud zum Dialog mit dem Referenten ein und brachte den Vereinen mehrere konkrete Ansatzpunkte, sich hier und da zu verbessern und neu aufzustellen. Herbert Bastian, Präsident des Deutschen Schachbundes, nutzte die Gelegenheit und stellte den vielfältigen Aufgabenbereich eines Präsidenten auf nationaler und internationaler Ebene dar. National geht es häufig um sportpolitische Themen wie etwa Fragen der finanziellen Förderung oder einer weitergehenden Anerkennung des Schachsports im Konzert olympischer Sportarten. International, und darauf ging Bastian besonders ein, sind es die Vertretung deutscher Verbandsinteressen auf europäischer Ebene und in der Weltorganisation des Schachs, der FIDE. Ausführlich schilderte Bastian etwa die Entwicklungen rund um die Weltmeisterschaft und erlaubte einen Blick hinter die Kulissen.
Erfrischend und informativ zugleich referierten anschließend Tiffany Kinzel und Julia Grimm aus dem Vorstand der Schachjugend NRW. Ihr Thema: Mädchenschach. Das staunende Publikum erhielt Antworten auf Fragen wie etwa „spielen Mädchen aggressiver als Jungen ?“ oder „gegen wen spielen Mädchen am Liebsten?“. Teilweise durch wissenschaftliche Untersuchungen untermauert, konnten Tiffany und Julia sehr überzeugen und brachten in eine immer junge Diskussion neue Argumente ein. In vielen Gesprächsrunden konnten die Teilnehmer die Themen beim anschließenden Abendessen vertiefen.
Protokoll zum Kongress
Foto H. Dieckamm/M. Mühlbacher - Bild v.l.: Bastian, Kinzel, Niederhäuser, Grimm, Neumann, Chadt-Rausch

Selbstverwaltung der Schachjugend

Erstellt: Donnerstag, 23. März 2017 21:44
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Frank Strozewski - Gemäß 4.3.2 der Satzung des SBNRW führt und verwaltet sich die Schachjugend selbstständig und gibt sich hierfür die auch die notwendigen Ordnungen. In der Folge des Kongresses der Schachjugend NRW wurde der Umfang dieser Satzungsbestimmung intensiv rechtlich geprüft. Diese Prüfung hat ergeben, dass entgegen der bisherigen Praxis die Bestimmungen in der Bundesturnierordnung (BTO) für den Spielbetrieb im Bereich der Jugend unwirksam sind.
Daher kann auf allen Ebenen im Bereich der Jugend die BTO keine Anwendung finden. Dies gilt auch für Rechtsmittelverfahren. Der Bereich der Jugend fällt nicht in die Zuständigkeit der Spielausschüsse des allgemeinen Bereichs sowie des Bundesturniergerichts.